Zum heutigen Ausgang der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt.

Zum heutigen Ausgang der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt erklären die Landesvorsitzenden der LSU NRW und LSU Berlin, Philipp Pohlmann und René Powilleit: 

„Heute ist ein bitterer Tag! Die AfD ist bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt stärkste Kraft geworden. Damit stellt leider eine LSBTIQ-feindliche Partei die größte Fraktion im neu gewählten Landesparlament.

Für die AfD gehören LSBTIQ-Menschen nicht selbstverständlich und gleichberechtigt zur Gesellschaft. Ihr Wahlprogramm spricht von der „normalen Familie bestehend aus Mann und Frau, aus der Kinder hervorgehen“ und stellt die Akzeptanz „sexueller Abweichungen“ und nicht-reproduktiver Lebensweisen in einen Zusammenhang mit dem Rückgang der Geburtenrate.

Für die Union gehört LSBTIQ zu unserer Gesellschaft. Sie ist natürlich keine Abweichung von einer gesellschaftlichen Norm. Familien sind vielfältig – dazu gehören selbstverständlich auch gleichgeschlechtliche Paare und ihre Familien.

FDP, Grüne, SPD und die Union mögen unterschiedliche politische Schwerpunkte haben – es gibt eben nicht nur die eine richtige LSBTIQ-Politik. Aber uns verbindet das Ziel, allen Menschen ein vielfältiges, freies und sicheres Leben in Deutschland zu ermöglichen. Heute muss auch der Allerletzte verstanden haben, gegen wen LSBTIQ-Menschen wirklich aufstehen müssen.“

Als LSU NRW und LSU Berlin äußern wir uns heute ganz bewusst: Auch bei uns stehen Wahlen vor der Tür. Es liegt an uns allen, für eine freie und vielfältige Gesellschaft einzustehen.