Das Gottfried-Keller-Gymnasium organisiert gemeinsam mit der Landespolizeiakademie Berlin und dem Walther-Rathenau-Gymnasium eine Gedenkveranstaltung zur Erinnerung an die Opfer der Pogromnacht vom 9. November 1938.
Die Bezirksverordnetenvorsteherin von Charlottenburg-Wilmersdorf, Judith Stückler, nimmt am Schweigemarsch teil.
Der Schweigemarsch beginnt am Gedenkstein für den 1922 ermordeten Reichsaußenminister Walther Rathenau an der Ecke Erdener Straße/Koenigsallee und führt zum Mahnmal „Gleis 17“ am S-Bahnhof Grunewald.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und eine Kerze am Mahnmal abzustellen. Kerzen sind bitte mitzubringen.
Die LSU Berlin lädt zum offenen Stammtisch ein.
Abweichungen vorbehalten/Getränke und Essen auf Selbstzahlerbasis
Eine Veranstaltung vom evangelischen Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg.
Am Donnerstag, 3. Dezember 2026, setzt das Bezirksamt Tempelhof-Schöneberg seine Filmreihe zum Leben und Wirken Rosa von Praunheims mit dem Film „Tote Schwule, lebende Lesben“ aus dem Jahr 2008 fort.
Der Film widmet sich dem Verhältnis zwischen schwuler und lesbischer Bewegung und nimmt unterschiedliche Erfahrungen, Entwicklungen und Perspektiven innerhalb der queeren Community in den Blick.
Im Anschluss sprechen Manuela Kay, Verlegerin der SIEGESSÄULE und des L-MAG, sowie die Kulturvermittlerin Mahide Lein über die Wirkung des Films, die damaligen Debatten und die Frage, welche Aktualität seine Themen heute noch besitzen.
Für die LSU Berlin ist dieser Blick auf die Geschichte besonders wertvoll. Queere Emanzipation war nie ein geradliniger Prozess. Sie war geprägt von unterschiedlichen Erfahrungen, kontroversen Debatten und dem gemeinsamen Einsatz für Freiheit, Anerkennung und gleiche Rechte. Gerade deshalb lohnt es sich, auch die Spannungen und Diskussionen innerhalb der Community nicht auszublenden.
🎟️ Der Eintritt ist frei und keine Anmeldung erforderlich.
🔗 Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Filmreihe auf der Website des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg.
Am Donnerstag, 17. Dezember 2026, jährt sich der Tod Rosa von Praunheims zum ersten Mal. Aus diesem Anlass findet im Rathaus Schöneberg der abschließende Abend der vierteiligen Film- und Gesprächsreihe zu seinem Leben und Wirken statt.
Gezeigt wird „Satanische Sau“ aus dem Jahr 2025. Im Anschluss an die Vorführung findet eine moderierte Diskussion mit dem Publikum statt. Dabei soll Raum sein, persönliche Eindrücke zu schildern, Gedanken auszutauschen und über Rosa von Praunheim, sein Werk und die Entwicklung der queeren Community zu sprechen.
Rosa von Praunheim gehörte zu den prägenden Stimmen der deutschen queeren Bewegung. Er provozierte, widersprach, stellte unbequeme Fragen und zwang damit Gesellschaft und Community immer wieder zur Auseinandersetzung. Nicht jede seiner Positionen musste geteilt werden, aber sein Beitrag zu Sichtbarkeit, gesellschaftlicher Debatte und queerer Emanzipation bleibt.
Für uns als LSU Berlin ist sein erster Todestag daher ein Anlass zum Erinnern und zum Weiterdenken. Freiheit und gesellschaftliche Akzeptanz sind keine Selbstverständlichkeit. Sie wurden von Menschen erstritten, die bereit waren, öffentlich Haltung zu zeigen und auch Konflikte auszuhalten.
🎟️ Der Eintritt ist frei und keine Anmeldung erforderlich.
🔗 Weitere Informationen zur Veranstaltung und zur Filmreihe auf der Website des Bezirksamtes Tempelhof-Schöneberg.