Gedenkbaum gewaltsam aus der Erde gerissen

Gedenkbaum am Anschlagsort im Tiergarten.
Bild: René PowilleitGedenkbaum am Anschlagsort im Tiergarten. Bild: René Powilleit

Erst die mutwillige Zerstörung der Regenbogenbank und jetzt wurde auch noch der frisch gepflanzte Gedenkbaum, für die Opfer des islamistischen Anschlags auf den Berliner CSD, gewaltsam aus der Erde gerissen. Wer das Andenken an Opfer von Gewalt und Hass schändet, greift die Grundwerte unserer gesamten Gesellschaft an.

„Wer Orte des Gedenkens zerstört, will uns einschüchtern und aus dem öffentlichen Raum verdrängen. Doch Berlin weicht nicht zurück. Wir verurteilen diese Schändung auf das Schärfste. Sicherheit, Sichtbarkeit und der Schutz der Menschenwürde sind unverhandelbar. Unsere Stadt bleibt der Ort der Freiheit, des Respekts und des Zusammenhalts – egal, wer versucht, Hass zu säen.“ - René Powilleit 

Diese wiederholten Angriffe zeigen schmerzhaft, dass wir beim Thema Sicherheit für die queere Community keinesfalls nachlassen dürfen. Wer glaubt, uns durch Vandalismus unsichtbar machen zu können, irrt gewaltig: Wir stehen zusammen, wir erinnern weiter, wir lassen uns unsere Freiheit nicht nehmen.