„Wieder Berlin“ – Jetzt auch mit weniger Sicherheit?
Die LSU Berlin stellt sich entschlossen an die Seite der Bürgerinnen und Bürger in Hohenschönhausen und unterstützt die aktuelle Change.org-Petition „Unsere Polizei muss in Hohenschönhausen bleiben“.
Innensenatorin Iris Spranger (SPD) plant, dass das Polizeirevier in Hohenschönhausen rund 60 Beamte verlieren soll – von derzeit 196 Stellen. Besonders dramatisch ist der geplante Abzug der Einsatzwagen. Künftig sollen die Polizisten ihre Einsätze vom Abschnitt 34 in der Nöldnerstraße 35 aus starten – also 11 Kilometer und etwa 25 Minuten Fahrzeit von Hohenschönhausen entfernt. Die Wege würden deutlich länger, ihre Präsenz vor Ort spürbar geringer. Im Ernstfall ist so keine schnelle Hilfe vor Ort.
„Sicherheit ist ein Kernwert unserer Gesellschaft. Wenn die Präsenz der Polizei vor Ort im Kiez zur Disposition gestellt wird, betrifft das das Sicherheitsgefühl aller Menschen im Stadtteil. Wir fordern verlässliche Strukturen statt politischer Experimente. Unser ausdrücklicher Dank gilt Danny Freymark und Martin Pätzold, die sich als Abgeordnete mit klarer Positionierung und starkem Einsatz für den Erhalt des Polizeistandorts starkmachen." - René Powilleit, Landesvorsitzender der LSU Berlin
Der Schutz und das Sicherheitsgefühl der Menschen im Kiez sind grundlegende Säulen. Ein Rückzug oder eine Schwächung der polizeilichen Präsenz in Hohenschönhausen ist das falsche Signal. Nur in einem Umfeld, das verlässlich geschützt ist, können sich alle Menschen frei und ohne Angst bewegen. Ein starker Rechtsstaat, der im lokalen Kiez sichtbar und ansprechbar bleibt, ist das stärkste Fundament gegen Vorurteile, Ausgrenzung und jede Form von Hasskriminalität.
Ein besonderer Dank der LSU Berlin gilt den beiden Abgeordneten vor Ort, Danny Freymark und Prof. Dr. Martin Pätzold. Die LSU Berlin ruft dazu auf, die Petition zu unterstützen und sich aktiv für die Stärkung statt des Abbaus der inneren Sicherheit in den Berliner Bezirken einzusetzen.
Link zur Petition: