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27.05.2017 | Judith Gottschalk
Die LSU kämpft weiter gegen den erzkonservativen Chorgeist aus den eigenen Reihen für eine LGBTQI*-freundliche, bunte, weltoffene CDU!
Unsere stelltretende Vorsitzende Sandra Cegla im Interview mit dem Blog Broadly
„Das ist der einzige Punkt, in dem ich mich im Moment schäme, in der CDU zu sein. Das ist so antiquiert, da kann man heute selbst mit einem modernen Verständnis von konservativ nicht mehr argumentieren.“ Sagt Sandra Cegla, stellvertretende Vorsitzende des LSU-Landesvorstands Berlin, beim Vergleich Merkel vs. Schulz, bei dem es konkret um die Rechte der LGBTQI*-Community in Deutschland und die Ehe für Alle geht, in einem Interview mit dem Blog Broadly.

Es geht um Identität!
Berlin - Grundsätzlich ist unter der Regierung Angela Merkels bereits etwas passiert für Menschen aus der LGBTQI*-Community in Deutschland, betont die 2. Vorsitzende der LSU Berlin, Sandra Cegla, in einem Interview mit Catherina Kaiser im Blog Broadly (https://broadly.vice.com/de/article/wie-viel-feminismus-steckt-in-angela-merkel-und-martin-schulz). In 10 Jahren Regierung unter Merkel hat sich schon etwas getan für die LGBTQI*s in Deutschland. Themen, wie das allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und die Entschädigung der Opfer des Paragraphen 175 konnten durchgesetzt werden. Doch, und das stellt Sandra Cegla klar, an einer Kernforderung der LSU wurde bislang nicht gerüttelt: Die Ehe für Alle wurde nicht durchgesetzt.

Die Gründe sind verschiedene, ja, es gab eine Mitgliederbefragung in Berlin zu diesem Thema und ja eine Mehrheit der Mitglieder sprach sich dabei gegen die Ehe für Alle aus, aber diese Stimmen kamen gerade von älteren Mitgliedern und sie drücken einen christlich-konservativen Chorgeist aus, der selbst moderner theologischer Auslegungen zuwiderläuft.

Und deswegen, das stellt Sandra Cegla ganz klar, wird die LSU den Druck auf die CDU weiterhin aufrechterhalten bzw. erhöhen, eine uneingeschränkte Gleichbehandlung aller Menschen aus dem LGBTQI*-Spektrum durchzusetzen und dazu beitragen, dass die Meinung von 87% der Deutschen gehört wird und allen LGBTQI*s die gleichen Rechte und Pflichten zugestanden werden, wie sie heterosexuelle Menschen schon immer besitzen, um so mit einer modernen, bunten und weltoffenen CDU einen Kontrapunkt zu einem, sich als LGBTQI*-Freund und Feminist gebärdenden Kanzlerkandidaten setzen zu können.  

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