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18.07.2017 | Judith Gottschalk
25. Lesbisch-Schwules Stadtfest
Die LSU kämpft weiter gegen Diskriminierung

Jetzt, wo das 'Ja zur Ehe' beschlossen ist, ist doch die Welt in Ordnung und wir brauchen die LSU nicht mehr? NEIN! Und deswegen waren wir vor Ort auf dem 25. Lesbisch-Schwulen Straßenfest auf der Motzstraße.

Dit is Berlin!
Berlin -

Auflösung der LSU, weil unsere Kernforderung, der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare am 30. Juni 2017 erfüllt wurde? Nein! Es gibt noch viel zu tun und deswegen waren wir beim 25. Lesbisch-Schwulen Stadtfest auf der Motzstraße vor Ort.

 An zwei bunten und fröhlichen Tagen haben wir an unserem Stand zu Themen, wie Diskriminierung und Stigmatisierung von Menschen mit HIV und AIDS aufgeklärt, die ein oder andere theologische Diskussion über das ‚Ja zur Ehe‘ mit konservativen Gläubigen geführt und natürlich ein offenes Ohr für die queere Community in Berlin gehabt.

Tatkräftig unterstützt wurden wir dabei von unserer CDU-Landesvorsitzenden Monika Grütters, unserem Generalsekretär Stefan Evers und unserem Bundestagsabgeordneten für Tempelhof-Schöneberg, Jan-Marco Luczak. Alle drei haben in unserem jahrelangen Kampf für die Öffnung der Ehe unterstützt und wir haben uns sehr gefreut, diesen Erfolg auf dem Motzstraßenfest feiern zu können.

Einer von vielen Höhepunkten war unser Bayerisches Weißwurstfrühstück am Sonntagmorgen, mit guten Weißwürsten, Brezen und süßem Senf. Ganz so, wie es sich gehört also!

Für dieses gelungene Event möchten wir uns natürlich gerne bei allen Mitgliedern, Helfen und Unterstützern der LSU Berlin für ihren Einsatz bedanken. Auf dem Straßenfest sind viele neue Ideen für Projekte und Vorhaben entstanden und diskutiert worden, denn wir sind noch lange nicht am Ende mit unseren Forderungen für eine vollständige Gleichstellung homosexueller, bisexueller, transsexueller und intergeschlechtlicher Menschen.

 Wir setzen uns für eine Ergänzung des Art. 3 GG um die Merkmale der sexuellen Orientierung und geschlechtlichen Identität und eine Abschaffung der Begutachtungspflicht für die Anerkennung von Transidentität ein. Aber wir verlieren auch Themen, wie Armut und soziale Ausgrenzung von LGBTQI*-Menschen nicht aus den Augen.

 

 

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